Archiv für die Kategorie „Horumersiel“

Duckdalben wurden aufgestellt

Die Duckdalben wurden heute aufgestellt. Die Zimmerei Hildebrandt, die Fa. Jörg Zinsenhofer, Malte Kleyhauer und Mitarbeiter des Bauhofs haben in einer Gemeinschaftsaktion die Dalben von Hohenkirchen nach Horumersiel transportiert und aufgestellt. Ein wirklich imposantes Bauwerk. Danke noch einmal an die freiwilligen Helfer. Ohne die selbstlose Unterstützung der Firmen Hildebrand und Zinsenhofer wäre dies nicht möglich gewesen.

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Ein Duckdalben ist eine maritime Konstruktion aus drei Holzpfählen. Es waren in den Hafengrund eingerammte Pfähle zum Befestigen oder Abweisen von Schiffen oder zur Markierung der Fahrrinne.
Ein Schild mit einer Erklärung dazu ist natürlich in Planung.

Duckdalben3

Weihen die Duckdalben ein: Bernd Schmidt (von links), Holger Hildebrand, Friedo Gerdes, Björn Mühlena, Bernhard Eden und Norbert Hutzfeldt.

Historischer Pfad

Der Historische Pfad ist als eine Art wachsende Ausstellung zu sehen. An exponierten Plätzen verteilt in Horumersiel und Schillig sollen Bildtafeln Motive (meist alte Fotografien) aus der Historie der beiden Ortsteile zeigen. Die Überlegung war, nicht nur einfach willkürlich Motive und Standorte zu wählen, der Betrachter soll vielmehr einen räumlichen, bildhaften Eindruck unserer Ortsentwicklung erhalten. Die Bildtafeln wurden und werden dort aufgestellt, wo uns Motive zur Verfügung stehen, bei denen der Betrachter die „Ist“- und „Vergangenheit“Situation mit einem Augenwinkel einfangen kann. Steht der Betrachter also vor einem der Bildtafeln muss er lediglich einen Schritt nach rechts oder links machen um zu erkennen, wie sich das „Damals“ gegenüber dem „Heute“ von diesem Standort aus verändert hat.
Bei vielen Motiven finden sich kurze Erklärungen in Deutsch und Englisch. Weil wir aber die Bilder für sich sprechen lassen wollten haben wir alternativ jedes Motiv mit einem QR-Code versehen. Mit einem entsprechenden Smartphone und der dazugehörenden App besteht somit die Möglichkeit, diesen QRCode abzuscannen. Mit dem dort befindlichen Link erhält der Betrachter weitere ausführliche Informationen in Deutsch und Englisch zum historischen Hintergrund. Diese Informationen sind auch durch Anklicken des entsprechenden Icons auf der verlinkten Homepage in Deutsch und Englisch als Audioversion abrufbar.
Insgesamt sollen 15 – 25 verschiedene Standorte für Bildtafeln gefunden werden, die dann den gesamten Historischen Pfad bilden. Abschließend werden wir eine Broschüre mit allen Standorten und entsprechenden Kurzerklärungen herraus geben.
Visuell anschaulich demonstrieren die aufgestellten Bildtafeln unsere Historie und geben einen Einblick wie sich die Orte Horumersiel und Schillig in den vergangenen 100 Jahren (die Bildmotive sind zwischen 30 und ca. 100 Jahre alt) entwickelt haben.
Mit der Broschüre oder dem Smartphone in der Hand können wissenshungrige Gäste aber auch Schulklassen Geschichte Erleben, sich an der frischen Luft freuen und unsere einmalige Landschaft genießen.
Entdecken und erleben Sie den Historischen Pfad in Horumersiel-Schillig.

 

Historischer Pfad

Neues Blumenbeet mit Seewiefken im Kurgarten

 

Im Kurgarten in Horumersiel wurde das “Seewiefken-Beet” erneuert.

“Unter der Regie von Gärtnermeister Uwe Gaudian hat die Firma Feldmann ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die Jury des Bundeswettbewerbes Entente Florale wird staunen, was sich hier bei uns im Wangerland getan hat.”, freut sich Kurdirektorin Ute Gerdes.

 

Seewifken Kurgarten Horumersiel

Schillig-Eingang Campingplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

In Schillig tut sich etwas, die Arbeitsgemeinschaft Schillig um
Andy Brandt und Thorsten Bruns hat mit viel Fleiß den Bereich an der Zufahrt zum Campingplatz in Schillig gestaltet.

Arbeiten am Kolk

Broschüre für das Wangerland

Was ist eigentlich „Entente Florale“ und wofür hat die Gemeinde Wangerland 2012 die Goldmedaille gewonnen?

Worum geht es beim Projekt „Wangerland – Erde und Flut“?

Was macht der Lenkungsausschuss? Und wie kann man mitmachen? Um all diese und noch viele weitere Fragen zu beantworten, hat die Gemeinde Wangerland eine Broschüre aufgelegt.

 

Unter der Überschrift „Erde und Flut – verbindet Menschen im Wangerland“ ist in der Broschüre alles Wissenswerte über das Projekt zu erfahren. Die Broschüre ist bereits im Rathaus in Hohenkirchen, bei der Wangerland Touristik in Horumersiel und im Gästehaus Hooksiel erhältlich, sie soll zudem demnächst in Geschäften, Banken und Apotheken ausgelegt werden und in jedem Wangerländer Briefkasten landen.Denn trotz der Goldmedaille, die „Erde und Flut“ im vergangenen August im Bundeswettbewerb „Entente Florale“ errungen hat, geht das Projekt weiter: Viele Ideen aus den Dorfgemeinschaften und Vereinen der Wangerländer Dörfer warten noch auf Umsetzung. Und ständig werden neue Vorstellungen entwickelt, wie die Dörfer für ihre Bewohner noch lebenswerter werden könnten. Wir wollen mit der Broschüre alle Wangerländer Bürger motivieren, selbst in ihren Dörfern aktiv zu werden“, sagt Günter Brede, Projekt-Koordinator bei der Gemeinde Wangerland.Erreicht wurde schon eine ganze Menge: Den Hohenkirchener Kreisel ziert ein historisches Sieltor, in Schillig hat die Umgestaltung der Fußgängerzone begonnen, in Hooksiel entsteht der Generationen-Garten und in Horumersiel wird der Park am Kolk umgestaltet, in Tettens ist ein Rastplatz für Radfahrer entstanden und vor der Kirche wurde ein Findling aufgestellt, in Wiefels wird das Gelände am Feuerlöschteich weitergestaltet, in Minsen blühen ein Schmetterlingsgarten und viele Blumen an den Straßen, in Oldorf strahlt das Buswartehäuschen in bunten Farben und in Ziallerns wurden die historischen Wege erneuert.  Auch in diesem Jahr steht die Umsetzung mehrerer Projekte an: In Bassens ist eine Rast- und Infostation mit Biotop geplant, in Horumersiel wird der einstige „hohe Stuhl“ der Seenotretter wieder errichtet, der Hooksieler Kreisel wird umgestaltet und an der Landesstraße in Wiefels soll eine Streuobstwiese entstehen. Koordiniert und unterstützt werden alle Aktivitäten vom Lenkungsausschuss um Günter Brede und Joachim Meyer. „Erde und Flut ist auf mehrere Jahre angelegt, dazu brauchen wir Hilfe und Unterstützung aller Bürger und Vereine“, betont Meyer. Auch finanzielle Unterstützung ist hoch willkommen, denn auch wenn viele helfende Hände unentgeltlich mitarbeiten, kosten Baumaterial und Pflanzen Geld: Die Gemeinde Wangerland hat deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto: 

Gemeinde Wangerland, Verwendungszweck Erde und Flut, Konto-Nummer 9401525200, Oldenburgische Landesbank, BLZ 282 22208

Rodungsarbeiten am Kolk

Rodungsarbeiten am Kolk

Horumersieler Pflanzaktionstag im Dezember geplant


Foto von Ute Draschba:  Die Gärtnercrew des Bauhofes mit Uwe Gaudian, Rolf Aden,
Werner Held und Andreas Gerdes ist zur Zeit beim Kolkgelände in Horumersiel im
Einsatz.
Horumersiel.
Die günstige Wetterlage nutzt derzeit die Bauhof Crew der
Gemeinde Wangerland, um das Kolkgelände in Horumersiel für die bevorstehenden
Pflanzaktionen durch die Anwohner und durch die Arbeitsgruppe herzurichten. “Mit
schwerem Gerät kommen seit Montag die Rodungsarbeiten gut voran”, meinen die
Bauhofsmitarbeiter Uwe Gaudian und Werner Held, so dass wir gut im Zeitplan
liegen. Die Garten- und Landschaftsarchitektin Theda Harms-Thiemann aus
Waddewarden betreut das Vorhaben ehrenamtlich und hofft, dass der erste Frost
noch auf sich warten lässt. Denn Anfang Dezember sollen die vielen hunderte
Blumenzwiebeln durch einen gemeinschaftlichen “Horumersieler Aktionstag” in die
Erde kommen.
Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes “Wangerland. Erde und Fut” ist
geplant, eine naturnahe Parklandschaft im Nordseeheilbad Horumersiel-Schillig
anzulegen, um die Aufenthaltsqualität für die erholungssuchenden Gäste zu
verbessern. Gerade mit der in unmittelbaren Nachbarschaft gelegenen Friesenhörn
Kurklinik ist der Kolk eine wichtige Verbindung zwischen den Orten Schillig und
Horumersiel.
Bereits im Frühjahr hatte die Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem Bauhof und
einigen Freiwilligen in tagelanger Arbeit die ausgetretenen Wege mit
Mineralgemisch hergerichtet, so dass die “grüne Lunge” von Horumersiel wieder zu
Spaziergängen einlädt. Als weitere Maßnahme zur Verschönerung des Areals wurde
die Kolkbrücke, deren Holz über die Jahre Schaden genommen hat, von
der Wangerland Touristik GmbH saniert.
Rechtzeitig zur nächsten Bewerbung im Rahmen des Bundeswettbewerbes
“Entente Florale 2014″ hofft die Wangerländer Lenkungsgruppe um Günther Brede
und Joachim Meyer, dann für Horumersiel ein gutes Vorzeigeprojekt präsentieren
zu können, das einmal mehr deutlich macht, wie gut die gemeindliche
Zusammenarbeit funktioniert.

Park am Kolk soll luftiger und heller werden – Aktionstage geplant

Bereits  Ende November rücken die Bagger an

Horumersiel ( aus der NWZ von Mel Hanz)

Bereits Ende November will der Gemeinde-Bauhof mit schwerem Gerät anrücken, um die Büsche entlang des Wegs am Kolk in Horumersiel zu roden. Wie berichtet, soll der kleine Park rund um den Teich im Rahmen des Projekts „Wangerland – Erde und Flut“ umgestaltet werden.

Der Weg am Kolk wird schöner

Gartenarchitektin Theda Harms-Thiemann hat dazu ein Konzept erarbeitet. Der kleine Park soll künftig „gut aussehen und  gut zu pflegen sein“, so Harms-Thiemann, außerdem muss das Projekt finanzierbar sein.

Da die Sträucher stark in den Weg hineinwuchern, sollen sie auf einem rund 1,50 Meter tiefen Streifen entfernt werden. Dort ist dann Platz für Farne, Gräser und Stauden, außerdem für Frühlingsblüher wie Narzissen und Anemonen. Mehrere Bäume müssen hochgeastet  und weitere Sträucher ausgedünnt werden .

Insgesamt soll das Gelände luftiger und heller werden und mehr Blicke auf den Kolk ermöglichen, erklärte Theda Harms-Thiemann am Mittwoch bei einer Begehung des Geländes. Mit im Boot sind die Anlieger des Kolks, die Rentnergruppe und der Bauhof. Uwe Gaudian, Gärtner bei der Gemeinde Wangerland, warnte davor, sich zu viel vorzunehmen. Deshalb soll in kleinen Schritten vorgegangen werden. Den ersten Abschnitt bildet der Weg, der im Sommer von der Rentnergruppe neu angelegt worden war, bis zur Brücke über den Kolk.

Hat der Bauhof die groben Arbeiten erledigt, sind die Horumersieler gefragt: Noch im Dezember soll ein erster Aktionstag am Kolk stattfinden, an  dem alle mithelfen sollen, den Kolk umzugestalten. Angedacht ist, dass die Kinder von Kindergarten und Grundschulen im Dezember noch Blumenzwiebeln stecken.

Die Aktionstage sollen dann regelmäßig einmal im Monat stattfinden – so kommt die Arbeit voran und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt. „In den ersten beiden Jahren wird mehr Arbeit erforderlich sein, um den Park aufzubauen“, sagte Theda Harms-Thiemann. Im Lauf der Jahre würde die Arbeit dann aber abnehmen.

Angedacht ist außerdem, Pflegepatenschaften für verschiedene Flächen am Kolk zu vergeben.

Der Kurgarten blüht auf

Es wird kräftig angepackt!!! Kolk in Horumersiel