Der Grünbotschafter H. Claussen war vor Ort.

Grünbotschafter

 

 

 

 

 

 

 

(v.l.nr. H. Claussen, F. Gerdes, G. Brede u. J. Meyer)

 

HORUMERSIEL

Im bundesweiten Wettbewerb „Entente Florale“ („Gemeinsam aufblühen“), in dem Städte und Gemeinden mit langfristig angelegten Gemeinschaftsprojekten ihr Lebensumfeld verschönern und das Gemeinschaftsgefühl stärken, hat die Gemeinde Wangerland große Ziele: „Wir wollen nicht nur die 2012 erstmals gewonnene Goldmedaille zurück“, erklärte Joachim Meyer vom Lenkungsausschuss des im Wangerland unter dem Projekttitel „Erde und Flut“ laufenden Wettbewerbs. „Wir wollen Deutschland in Europa vertreten und die Stadt Dresden als amtierende Entente-Florale-Europavertreterin ablösen.“

Über die Chancen des Wangerlands und den Stand der Vorbereitungen machte sich der Grün-Botschafter von Entente Florale Deutschland, Horst Claussen, jetzt ein Bild im Kurgarten Horumersiel. Claussen, Gärtnermeister im hessischen Wetteraukreis, verbringt zurzeit seinen Urlaub im Wangerland, nachdem er 2012 bei der Preisverleihung zu Entente Florale im Fernsehgarten Mainz auf die Küstengemeinde aufmerksam geworden war, und nutzte die Gelegenheit für ein Treffen mit Vertretern des „Erde und Flut“-Lenkungsausschusses.

Von dem, was Claussen bereits zu sehen bekam, war er beeindruckt: „Das sieht mindestens so gut aus wie 2012“, sagte Claussen.

Gemeinsam mit Friedo Gerdes von der Wangerland Touristik GmbH und Gemeindemitarbeiter Günter Brede informierte Meyer über die Jury-Bereisung der Gemeinde vom 30. Juni bis 2. Juli. Die fünfköpfige Jury wird am 30. Juni im Hotel Upstalsboom in Schillig empfangen, anschließend geht es zu den Hochzeitszelten am Strand, wo die Erde-und-Flut-Vertreter der Jury das Weltnaturerbe Wattenmeer näherbringen wollen. Am folgenden Tag geht’s durch ganze Wangerland, wo die Jury sich etliche der inzwischen rund 100 bereits fertiggestellten, in Bau befindlichen und geplanten Projekte von „Erde und Flut“ ansehen wird, so Joachim Meyer. Auf der Reiseroute stehen unter anderem der Generationen-Garten und der Buhnen-Kreisverkehr in Hooksiel, die von der Jugendfeuerwehr angelegte Streuobstwiese am Wangermeer in Hohenkirchen oder auch der Kolk in Horumersiel.

Zum Abschluss der Bereisung soll es im Horumersieler Kurgarten am 1. Juli ab etwa 14.30 Uhr eine große Überraschungsparty geben. Allzu viel wollte Meyer noch nicht verraten. Aber: „Die Party ist vor allem ein Dank an die vielen Bürger die sich mit ihren Ideen und ihrer Arbeit in das Gemeinschaftsprojekt Erde und Flut einbringen“, erklärte Meyer. Den bisherigen Erfolg habe man vor allem den Menschen im Wangerland zu verdanken.

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